Transkript Versprochen. #65
Alke: Mein Team hat gesagt: „Super Entscheidung! Wir unterstützen dich überall“ – und das hat auch funktioniert.
Laura (Intro): Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Versprochen. Mein Name ist Laura und als Host dieses Podcasts treffe ich auf spannende Persönlichkeiten. Sie teilen nicht nur ihre persönlichen Geschichten, sondern auch Themen, die sie derzeit bewegen – ganz ehrlich und offen mit euch und mir.
Versprochen.
Laura: Hallo zusammen! Im März steht bei PwC Deutschland alles im Zeichen des Internationalen Frauentags. Wir möchten diesen Anlass nutzen, um über ein Thema zu sprechen, das viele Frauen im Berufsalltag begleitet: Grenzen setzen, Verantwortung übernehmen und dabei wirksam bleiben.
Mein heutiger Gast ist Alke. Sie ist Partnerin im Bereich Tax & Legal bei PwC, seit fast 25 Jahren im Unternehmen und Initiatorin des „Women in M&A“-Netzwerks, das weibliche Führungspersönlichkeiten im Deals-Bereich zusammenbringt und ihre Sichtbarkeit, Vernetzung sowie Einflussmöglichkeiten stärkt.
Schön, dass du da bist, Alke! Herzlich willkommen.
Alke: Vielen Dank.
Laura: Alke, was denken eigentlich deine Freund:innen, was du bei PwC machst?
Alke: Oh, viele denken, dass ich auf jeden Fall sehr viel Stress habe, weil ich entweder dauernd am Telefon bin oder immer sage: „Ich kann gerade nicht, ich rufe später zurück“. Was ich inhaltlich mache, wissen sie zwar – ich bin Steuerberaterin.
Das finden sie jedoch, wie viele andere auch, recht langweilig, was in der Praxis natürlich überhaupt nicht der Fall ist. Aber mein Job, gerade in der Rolle, die ich hier einnehme, geht über die reine Steuerberatung hinaus. Ich darf glücklicherweise noch viel mit Mandanten zusammenarbeiten und steuerberatend tätig sein, aber aufgrund der unterschiedlichen Rollen, die ich innehabe, betreffen meine Aufgaben natürlich auch Personal, Strategie und ähnliche Themen. Es ist also ein bunter Strauß an Tätigkeiten.
Laura: Sehr cool, du hast ja jetzt schon so ein bisschen was vorweggenommen, aber geh da doch gern noch mal ins Detail. Was genau ist heute deine Rolle und wie sieht dein Werdegang bei PwC aus? Du hast ja auch schon einige Jahre hier im Unternehmen verbracht.
Alke: Ja, ich fange mal von vorne an und beantworte deine erste Frage zuletzt, wenn ich darf. Also angefangen habe ich schon während meines Studiums bei PwC. Ich bin eigentlich in einem ganz anderen Bereich gestartet, gar nicht in der Steuerabteilung. Da ich aber als Schwerpunkt im Studium Steuerrecht hatte und das auch gerne beruflich machen wollte, bin ich am Ende des Tages doch in der Steuerabteilung gelandet – bei einem ganz tollen Vorgesetzten, der über viele Jahre mein Mentor war und von dem ich sehr viel gelernt habe. Wahrscheinlich kommen wir im Laufe unseres Gesprächs noch darauf zu sprechen.
Ich habe ganz normal im Bereich Corporate Tax begonnen, wie das damals hieß. Das war allgemeine Steuerberatung, sehr generalistisch ausgelegt. Ich habe dann aber relativ schnell meine Leidenschaft für den Deals-Bereich entdeckt, also die steuerliche Beratung von Unternehmenskäufen und -verkäufen. Nachdem ich mein Steuerberaterexamen abgelegt hatte, habe ich mich darauf spezialisiert und das über viele Jahre hinweg verfolgt.
Sicherlich 20 Jahre lang habe ich eigentlich ausschließlich Deals gemacht, bis ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, die Leitung der Hamburger Steuerabteilung zu übernehmen, da mein Vorgänger in den Ruhestand ging. Da musste ich tatsächlich erst einmal eine Nacht drüber schlafen. Es war natürlich ein tolles Angebot, aber ich wusste auch, dass damit meine „Deals-Zeit“ ein Stück weit endet. Da ich – wie viele aus meinem näheren Umfeld sagen – mit meinen Deals gewissermaßen verheiratet war, war es echt eine schwere Entscheidung für mich.
Rückblickend bin ich jedoch glücklich, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Wir haben uns dann intern bei PwC im Bereich Tax & Legal im Hinblick auf die Kundenausrichtung neu aufgestellt. Jetzt bin ich verantwortlich für den Bereich Middle Market und Familienunternehmen in der Region. Hier habe ich eine regionale Lead-Funktion für den Norden, Nordost und Teile von Nordwest inne und führe die verschiedenen Themen dort zusammen.
Laura: Du hast ja schon erwähnt, dass du aktuell im Bereich Middle Market arbeitest. Ich kann mir vorstellen, dass die Themen dort häufig komplex, zeitkritisch und vermutlich auch emotional sind – sowohl für die Unternehmen als auch für die Menschen, die daran mitarbeiten. Was macht das Arbeiten in deinem Bereich aus deiner Sicht so besonders und auch so anspruchsvoll?
Alke: Also, das Zeitkritische ist sicherlich ein Punkt, den ich glücklicherweise – ich wollte gerade sagen: von klein auf – durch meine Deals-Tätigkeit gelernt habe. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich dort so gerne arbeite: Man hat mit vielen Familienunternehmen zu tun, auch mit familiengeführten Unternehmen.
Es stehen immer persönliche Geschichten dahinter. Das ist es, was es so unglaublich spannend und auch sehr menschlich macht. Steuern stehen dabei so gut wie nie im Vordergrund, sondern immer andere Geschichten. Es heißt ja auch immer „Tax follows Business“ und nicht umgekehrt.
Die Aufgabe, das Ganze steuerlich zu optimieren, während eigentlich die Firmengeschichte, das Business selbst und die Familien dahinter im Fokus stehen, ist wirklich sehr besonders. Das macht auch den Bezug zum Kunden sehr persönlich, weil man weiß, dass die Familien mit Herzblut dabei sind. Das ist das, wofür sie sich jeden Tag aufs Neue einsetzen, und da macht es einfach unglaublich viel Spaß, mitzuwirken und mitzufiebern. Natürlich gibt es auch schwierige Situationen – gerade in Familienunternehmen liegen viele Dinge oft sehr dicht beieinander. Aber auch das ist super spannend: dabei zu sein und die Familien an dieser Stelle zu unterstützen.
Laura: Ja, da hast du in den letzten Jahren wahrscheinlich schon sehr viele Familien begleitet. Kannst du dich an ein besonderes Projekt erinnern, das dir im Gedächtnis geblieben ist und an das du heute eventuell noch zurückdenkst?
Alke: Ja, es gibt viele – also, weil ja jedes Projekt auch wirklich sehr besonders ist in seiner Art. Ohne Namen zu nennen, selbstverständlich, aber ich kann mich an einen Fall von vor ungefähr fünf Jahren erinnern, bei dem es um den Verkauf von Familienanteilen ging. Ein Inhaber war verstorben und die verbliebenen Familienmitglieder waren sich nicht ganz einig, was die Führung des Unternehmens anging. Auch die Familie des Verstorbenen war nicht wirklich in die Unternehmensgeschehnisse eingebunden. Das war eine Situation, die sehr speziell und spannungsgeladen war. Es hat sicherlich viele Entscheidungen bedurft, die man unter anderen Umständen anders getroffen hätte. Irgendwann sitzt man dort auch gar nicht mehr nur als Steuerberaterin, sondern als jemand, der die Familie im gesamten Prozess unterstützt.
Laura: Ja, das war auch mein erster Gedanke: dass man da wahrscheinlich wirklich ein Stück weit über die Steuerberatung hinausdenkt. Das ist total schön und, wie gesagt, auch echt ergreifend, was du da schon alles erlebt hast. Wenn du jetzt auf deine gesamte Zeit bei PwC schaust – auch auf deine Zeit im Deals-Bereich – was hat dich auf deinem Weg am meisten geprägt? Fachlich, aber eventuell auch persönlich?
Alke: Also, ich glaube, grundsätzlich kann ich sagen: Dadurch, dass ich schon so lange bei PwC bin – über 25 Jahre – gibt es wahrscheinlich gar nicht das eine Erlebnis, von dem man sagt, genau das hat mich geprägt. Es sind ja immer viele Kleinigkeiten. Grundsätzlich ist es so, dass man, wenn man sehr lange irgendwo ist, viele Menschen kennt und ein riesiges Netzwerk hat. Ich hatte immer das große Glück, viele Förderer zu haben. Ich habe aber auch selber immer dafür gesorgt, nicht nur für einen Vorgesetzten oder einen Teamleiter zu arbeiten. Ich habe früh darauf geachtet, Projekte für viele verschiedene Partner zu übernehmen, um meinen Bekanntheitsgrad in der Firma zu steigern. So kannten mich mehr Leute, wodurch ich wiederum mehr Möglichkeiten hatte, unterschiedliche Dinge kennenzulernen. Insbesondere gefördert hat mich mein damaliger Chef, der mich auch eingestellt hat. Er hat mir immer die nötige Beinfreiheit gelassen und mir schon sehr früh viel Verantwortung übertragen. Das sind sicherlich Sachen, die der eigenen Entwicklung sehr guttun, auch wenn man sich vielleicht nicht immer von Anfang an alles zutraut.
Es gab mal eine Situation – wenn wir von einem prägenden Erlebnis sprechen –, da war ich Senior Associate. Unser Team in Deals Tax hier in Hamburg war super klein; wir waren nur vier Leute: ich als Senior Associate, ein Manager, ein Senior Manager und der Partner.
In einem Team-Meeting verkündete der Senior Manager dann, dass er auf Secondment gehen wolle, und der Manager eröffnete uns, dass er PwC verlassen würde. So saß ich plötzlich mit dem Partner allein da und wurde von heute auf morgen vom ‚Küken‘ der Abteilung zum Teamlead. Das hat mich sicher sehr geprägt, da es ein echter Sprung ins kalte Wasser war. Aber wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben. Ich glaube, da ist einfach unglaublich viel dran; das hat mich fachlich, aber auch in der Umsetzung der Verantwortung sehr viel weitergebracht.
Das war sicherlich die eine Sache. Die zweite war die Beförderung zur Partnerin. Ich hatte eine einjährige Tochter, als ich gefragt wurde, ob ich mir das vorstellen könne. Da ich eine grenzenlose Optimistin bin, habe ich zugesagt. Kurz vor der Beförderung habe ich dann aber doch noch einmal darüber nachgedacht, ob ich das alles hinkriege – mit einem kleinen Kind und einem Mann, der ebenfalls im Bereich Deals arbeitet und beruflich unglaublich eingebunden war.
Zum Glück hatte ich in meinem privaten Umfeld Menschen und auch eine sehr gute Freundin, die sagte: „Komm, mach das jetzt! Wenn du feststellst, dass es nicht geht, kannst du dir immer noch einen Plan B überlegen.“ Eigentlich gehöre ich nicht zu den Menschen, die gerne einen Plan B haben, weil ich fest an Plan A glaube. Aber dieser Zuspruch hat mir sehr geholfen. Natürlich gibt es immer mal Zeiten, die „ruppeliger“ und schwieriger sind, aber am Ende des Tages bin ich sehr dankbar, dass ich diesen Schritt gegangen bin und heute das Gefühl habe, alles ganz gut zu meistern.
Laura: Und richtig schön zu hören, dass dir da auch, ich sag mal, relativ am Anfang deiner Laufbahn als Senior Associate schon so viel Verantwortung gegeben und so viel Vertrauen geschenkt wurde. Du hast gerade schon erzählt, dass du, als du Partnerin geworden bist, eine kleine Tochter hattest. Aus unserem Vorgespräch weiß ich ja, dass du inzwischen zwei Kinder hast, zwei Töchter. Was hat dir denn dann in deiner Zeit – eventuell auch in der Anfangszeit, aber auch heute noch als Partnerin – geholfen, deine eigenen Grenzen zu erkennen, zu definieren und sie auch tatsächlich konsequent zu leben?
Alke: Also ich fand es ja ganz interessant, dass ihr mich zu diesem Thema eingeladen habt, weil ich sag mal: Gerade dieses Thema ‚Nein sagen‘ und Grenzen setzen liegt mir nicht von Natur aus. Ich bin jemand, der unglaublich ehrgeizig war und es auch heute noch ist. Ich habe irgendwie so einen eigenen Motor, der mich immer antreibt, und ich habe immer das Bestreben, durchzuziehen. Deswegen habe ich mich auch im Bereich Deals immer wohlgefühlt. Ich habe aber auch gelernt – eigentlich hauptsächlich durch die Kinder –, dass meine Zeit und auch meine Kraft begrenzt sind.
Das wird einem ja automatisch von außen auferlegt, dass man eben nicht mehr 24 Stunden am Stück nur für die Arbeit da ist, sondern dass es auch noch etwas anderes gibt, wofür man da sein muss – und das musste ich peu à peu lernen. Das ist mir nicht immer leichtgefallen. Mir fällt es auch nicht immer leicht loszulassen, gerade weil ich, das muss ich sagen, ein bisschen ein Perfektionist bin. Vielleicht war ich sogar – ich weiß nicht, heute würde man vielleicht sagen – eine Art Workaholic, obwohl ich mich selbst nie als solcher bezeichnet hätte.
Aber mir hat es immer so viel Spaß gemacht und ich war immer mit einer solchen Leidenschaft dabei. Dann musste ich halt irgendwann feststellen: Nachmittags sind die Kinder aus der Kita, ich muss sie abholen, und sie wollen am Tag auch noch etwas von mir haben. Ich habe auch keine Kinder bekommen, um sie nur fremdbetreuen zu lassen. Ich wollte immer Zeit mit meinen Kindern verbringen – das will ich auch heute noch. Ich habe dann angefangen, in Teilzeit zu arbeiten, und war schlicht darauf angewiesen, mich auf andere Menschen zu verlassen.
Das war für mich ein ganz schön harter Lernprozess, aber ich habe das große Glück, fachlich unglaublich tolle und engagierte Leute in meinem Team zu haben. Bei ihnen weiß ich, dass ich mich auf sie verlassen kann. Ich habe nicht mehr dieses ‚Kontrolletti-Gefühl‘ von früher. Früher dachte ich immer, ich müsse alles kontrollieren und im Griff haben. Heute weiß ich, dass die Dinge auch funktionieren, wenn ich darauf vertraue, dass andere sie machen – weil sie es mindestens genauso gut machen, wenn nicht besser.
Das hat mir schon sehr geholfen, aber es ist für mich zum Teil immer noch ein Lernprozess. Ich habe jedoch früh gelernt, mich durchzubeißen. Es gab Situationen in meinem Leben, in denen ich dachte: ‚Jetzt bist du wieder auf dem richtigen Weg.‘ Ich habe gelernt, nicht nach links oder rechts zu gucken, sondern meinen Weg zu verfolgen. Das war am Ende des Tages, glaube ich, auch das, was dazu geführt hat, dass ich heute in meinem Job so zufrieden bin und das Gefühl habe: Es ist gut so, wie ich es mache und was ich mache.“
Laura: Ja, total. Und ich glaube auch, gerade dieses Thema ‚Partnerin in Teilzeit‘ hört man ehrlich gesagt noch eher selten. Gab es denn für dich einen Moment, der dir die Augen geöffnet hat? Einen Moment, in dem du dachtest: ‚Boah, Vollzeit arbeiten, Kinder und dieses Gefühl, alles kontrollieren zu müssen – das geht so nicht mehr. Ich muss jetzt meine Grenzen ziehen und einen Cut machen, sonst klappt das hier alles nicht mehr‘?“
Alke: Ja, diesen Moment hatte ich relativ spät – ohne dass ich sagen könnte, es gab einen konkreten Auslöser. Den gab es, glaube ich, nicht. Aber ich habe gemerkt, dass die Verantwortung im Job, die Kinder – also alles, was dazugehört – mich an einen Punkt gebracht hat, an dem ich dachte: „Ich komme mit den 24 Stunden am Tag nicht mehr zurecht.“ Ich hatte ein bisschen Sorge, dass das gesundheitlich schiefgehen könnte.
Dann habe ich mir Hilfe für zu Hause geholt. Zu wissen, dass da immer jemand ist, wenn die Kinder nach Hause kommen, nimmt mir das Gefühl, alles selbst regeln zu müssen. Das war für mich ein echter Befreiungsschlag. So bin ich jetzt auch bei der Arbeit flexibler. Ich arbeite nach wie vor in Teilzeit, und das ist auch kein Geheimnis. Das gelingt mal besser, mal schlechter, aber am Ende des Tages glaube ich, dass es mir ganz gut glückt, alles miteinander in Einklang zu bringen – und zwar so, dass niemand darunter leidet: weder meine Familie noch ich selbst. Meine Kinder sind Gott sei Dank immer sehr ehrlich zu mir; sie zeigen mir relativ schnell, wenn sie das Gefühl haben, dass etwas fehlt oder wir wieder an ein paar Stellschrauben drehen müssen.
Laura: Ja, auch dieser Punkt, den du genannt hast: sich aktiv Hilfe zu holen und diese auch anzunehmen. Ich habe das Gefühl, das fällt nicht jedem leicht. Schön, dass du da für dich und deine Familie so eine gute Lösung gefunden hast. Weißt du noch, wie dein Umfeld reagiert hat, als du gesagt hast: „Okay, ich gehe jetzt den Schritt in die Teilzeit und werde meine Grenzen konsequenter leben – auch bei der Arbeit“? Wie war die Reaktion im Team? Wie sind dir die Leute entgegengekommen?
Mein privates Umfeld hat das natürlich begrüßt und gesagt, dass es genau die richtige Entscheidung sei. Sie haben gesehen, dass ich irgendwann an meine Grenzen gestoßen bin. Das war übrigens noch während meiner Zeit im Bereich Deals.
Ich habe mir damals gedacht: Entweder ich lasse das mit den Deals – was ich zu der Zeit aber noch nicht wollte – oder ich muss mir eine Möglichkeit überlegen, wie ich es trotzdem schaffen kann. Dabei war es wichtig, dass ich intern einmal ganz klar kommuniziert habe, was ich leisten kann und was nicht.
Du hast gefragt, wie das Umfeld bei der Arbeit darauf reagiert hat: Mein Team fand die Entscheidung super und hat mich überall unterstützt. Das hat auch auf Ebene des Partnerteams funktioniert. Ich glaube, sie haben mir alle zugetraut, dass ich das grundsätzlich alles kann und gut manage. Aber dieses Modell ‚Teilzeit in Deals‘ fanden alle schon ziemlich gewöhnlich.
Man muss offen dazu sagen: Ich hatte damals fast nur mit Männern zu tun – und das ist ja heute oft noch so. Viele von ihnen haben Familien, in denen die Frauen in Teilzeit arbeiten oder sich ausschließlich um die Familie kümmern. Für diese Kollegen war es schwer vorstellbar, wie das funktionieren soll: Dass ich quasi deren Job und den Job ihrer Frauen in Personalunion ausübe. Das gab es damals kaum und war für viele schlichtweg außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Aber es hat funktioniert.
Laura: Ich wollte gerade sagen: Es klappt! Damit bist du heute ein echtes Role Model. Das war auch einer der Gründe, warum wir dich heute als Gast eingeladen haben – es ist einfach super spannend, deine Perspektive zu hören. Du bist ja heute selbst in einer Führungsrolle und somit in gewisser Weise Mentorin. Wie gehst du denn selbst mit den Grenzen deines Teams um? Wie achtest du darauf, dass jeder seine Grenzen wahrt, gerade in Hochphasen?
Alke: Ich glaube, dass ich von Natur aus ein recht empathischer Mensch bin. Das ist in solchen Situationen hilfreich. Ich kann mich sehr gut in diese Lagen hineinversetzen, gerade weil ich selbst Kinder habe. Ich war in meinem Team die Erste mit Kindern; inzwischen haben einige meiner Teammitglieder Nachwuchs. Daher kann ich die Grenzen, die einem von außen gesetzt werden, aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen – eine Erfahrung, die ich ja auch heute noch täglich mache.
Wenn die Arbeitsbelastung grundsätzlich sehr hoch ist, dann sehe ich das – beziehungsweise ich hoffe, dass ich es genügend sehe, was aber meistens der Fall ist. Dann besprechen wir ganz klar, wo es die nächste Möglichkeit gibt, wieder Kraft zu tanken oder auch einmal einen Gang zurückzuschalten. Dass es Phasen oder Projekte gibt, in denen die Belastung höher ist, ist in unserem Geschäft ganz normal. Das kann man nicht völlig ignorieren, sonst würde unser Geschäftsmodell nicht funktionieren.
Wichtig ist aber, darauf zu achten, dass niemand daran zugrunde geht oder permanent am Anschlag arbeitet. Wir haben uns in den Teams inzwischen breiter aufgestellt: Wenn es irgendwo echte Peaks gibt, federn wir das durch Kollegen ab, die zu dieser Zeit vielleicht etwas weniger zu tun haben.
Laura: Ja, schön, dass ihr da so ein System etabliert habt. Ich glaube, es hilft dir auch total – wie du schon sagst –, deine eigene Perspektive und deine Erfahrungen in diesem Bereich einbringen zu können. Zum Thema Grenzen setzen gehört es ja auch immer ein bisschen dazu, ‚Nein‘ zu sagen. Das fällt vielen schwer. Du hast gerade erwähnt, dass es für dich auch nicht immer einfach ist. Was würdest du denn sagen: Wie sage ich ‚Nein‘, ohne – ich sage mal beispielsweise – unkollegial zu wirken? Gibt es da vielleicht Routinen oder Kommunikationsformeln, die sich für dich in letzter Zeit bewährt haben?
Alke: Also, was ich grundsätzlich nicht mache, wenn jemand mit einer Bitte, einer Aufgabe oder einer Rolle auf mich zukommt – das gilt übrigens nicht nur intern, sondern auch gegenüber Mandanten : Ich würde nie direkt als Erstes ‚Nein‘ sagen. Vielmehr versuche ich zuerst herauszufinden, was die Anfrage eigentlich bedeutet. Ist das wirklich etwas, das ich nicht machen kann oder nicht machen möchte? Gibt es vielleicht Alternativen, etwa dass jemand anderes die Aufgabe übernimmt?
Manchmal sind Dinge gar nicht so zeitkritisch, wie man im ersten Moment denkt. Man glaubt, es müsse sofort fertig sein – aber muss es das wirklich? Wenn man lernt, das zu hinterfragen, gelingt es einem relativ leicht, Alternativlösungen zu finden. Ich habe festgestellt: Wenn man sofort mit einer ablehnenden Haltung reagiert, ist es natürlich viel schwieriger, eine Lösung zu finden, als wenn man den Dingen grundsätzlich aufgeschlossen gegenübersteht. Man sagt einfach: ‚Okay, lass uns gemeinsam eine Lösung suchen, die für alle gangbar ist‘.
Dazu hatte ich einmal ein interessantes Erlebnis mit einem Kunden, einem globalen Unternehmen. Ich hatte ein Gespräch mit dem Head of Tax, der mehrere Kandidaten zum Interview eingeladen hatte – fast so, als würde man sich auf einen Job bewerben. Wir haben uns kaum über Steuerthemen unterhalten, sondern fast nur über persönliche Herangehensweisen und Kommunikation. Er fragte mich: ‚Wenn ich dich bitte, mir bis Freitagabend einen Bericht zu schicken, wie reagierst du?‘
Durch meine Zeit im Deals-Bereich war ich natürlich so erzogen, dass der Bericht selbstverständlich am Freitagabend geliefert wird – ‚End of Business‘ am Freitag ist dort eine klassische Deadline. Das Unternehmen war zwar ähnlich aufgestellt wie ein Private-Equity-Haus, funktionierte aber doch etwas anders. Der Head of Tax sagte dann zu mir, dass die erste Frage, die ich ihm stellen müsste, eigentlich lauten sollte: ‚Schaut sich das am Wochenende wirklich noch jemand an, oder reicht es auch am Montag oder Anfang der nächsten Woche?‘
Das hat mir Mut gemacht, solche Dinge auch Kunden gegenüber in aller gebotener Professionalität höflich zu hinterfragen. Ich glaube, das ist oft sinnvoll und nimmt für alle Seiten den Stress raus.
Laura: Klingt echt nach so einem kleinen Wake-up-Call, den du da hattest. Also gar nicht direkt ‚Nein‘ sagen, sondern erst einmal hinterfragen: Okay, selbst wenn wir ‚Ja‘ sagen – wie lässt es sich strukturieren und unterbringen? Das finde ich eine total coole Sichtweise, die ich mir selbst auch mal aufschreiben werde. Du bist ja – da sind wir vorhin schon kurz drauf eingegangen – die Initiatorin des Netzwerks ‚Women in M&A‘. Heute bist du nicht mehr im Lead, aber du warst eben die Gründerin. Was war deine Motivation dahinter und welches Ziel hast du damit verfolgt?
Alke: Das lag hauptsächlich daran, dass ich, wie gesagt, im Deals-Umfeld gearbeitet habe. Als ich das Netzwerk gründete, hatte ich bereits meine erste Tochter und oft das Gefühl, als Frau – aber erst recht als Mutter in Teilzeit – die Einzige in diesem Bereich zu sein. Auf den Ebenen Associate oder Senior Associate gab es immer relativ viele Frauen; da war es fast fifty-fifty. Aber danach wurden die Reihen dünner. Viele waren der Meinung – und ich kann das echt nachvollziehen –, dass das Deals-Business nicht so richtig mit der Familie vereinbar ist.
Es ist zwar besser geworden, aber gerade damals, als ich das Netzwerk 2014 gründete, war es noch nicht so üblich, dass Kinder in der Kita waren. Da fühlte ich mich schon manchmal echt alleine auf weiter Flur – nicht nur in meiner Rolle als Mutter, sondern grundsätzlich als Frau. Oft saß ich an großen Verhandlungstischen und es war an der Tagesordnung, dass ich die einzige Frau unter zwölf Männern war.
Ich hatte früher öfter den Eindruck, dass es einen Unterschied machte, als Frau dort zu sitzen. Ich will gar nicht sagen, dass das per se gut oder schlecht war; es kam total auf die Runde an. In manchen Runden kam man als Frau kaum zu Wort. In anderen unterbrachen sich die Männer gegenseitig, aber wenn man als Frau sprach, ließen einen alle aussprechen und man wurde fast mit mehr Anstand behandelt als die männlichen Kollegen untereinander.
Es gab nur wenige Situationen, in denen es absolut egal war. Da dachte ich mir: ‚Das kann doch nicht angehen, dass es immer einen Unterschied macht.‘ Man fühlte sich immer ein Stück weit alleine. Ich weiß, dass es auch anderen Frauen so ging, gerade im Private-Equity-Umfeld. Ich hatte dazu sehr interessante Gespräche mit einer Anwältin einer großen Kanzlei, die ebenfalls sagte: ‚Ach, ich fühle mich manchmal ein bisschen einsam als Frau in diesen Runden.
Das Wort ‚einsam‘ traf es damals auf den Punkt. Ich wollte, dass Frauen merken, dass sie eben nicht mehr alleine sind, sondern dass es viele gibt, die sich in diesem Umfeld austauschen möchten. Ein Punkt war mir dabei immer besonders wichtig: Wir tauschen uns nicht primär über Kinder und Familienbetreuung aus. Dafür gibt es andere sehr gute Netzwerke, die ihre absolute Berechtigung haben. Aber für mein Netzwerk war das nie der Fokuspunkt. Für mich stand immer die Fachlichkeit im Vordergrund. Es ging mir darum, dass wir uns über Deals und alles, was damit zusammenhängt, austauschen – und weniger um die Frage, wie man Beruf und Familie vereinbart.
Laura: Ja, ich finde es total spannend, was du sagst. Ich erlebe das teilweise auch in – ich sage mal – eher männlich geprägten Runden: Dass es als Frau irgendwie immer direkt ein Statement ist, präsent zu sein. Aber manchmal möchte man ja gar kein Statement setzen und nicht direkt alle Frauen der Welt repräsentieren, sondern einfach nur da sein und sich fachlich einbringen. Ich finde es total schön, dass du mit dem Netzwerk einen so wichtigen Schritt gegangen bist. Wie sahen denn damals deine ersten Schritte aus, als du dich entschieden hast, so etwas aufzubauen? Wie bist du vorgegangen?
Alke: Also, ich habe erst mal geschaut: Welche Frauen kenne ich in diesem Umfeld? Da ich schon lange genug im Bereich Deals gearbeitet hatte, kannte ich glücklicherweise viele. Zudem habe ich intern bei PwC alle möglichen Kontakte im Deals-Bereich angesprochen und gefragt: ‚Kennt ihr Frauen, die eure Kundinnen sind oder die bei euren Kunden in diesem Bereich arbeiten?‘ So habe ich dieses Netzwerk peu à peu aufgebaut.
Ich muss sagen, es hat von Anfang an großen Anklang gefunden. Viele Frauen sind schon seit Beginn dabei, kommen regelmäßig zu den Veranstaltungen und stehen für ein Sparring zur Verfügung. Mir war besonders wichtig, diese Frauen untereinander zu vernetzen. Ich wollte keine ‚eigene‘ Veranstaltung, sondern eine Plattform bieten, auf der sie sich austauschen können und das Gefühl haben, unter ihresgleichen zu sein. Das war mein Hauptanliegen, und ich glaube, das ist ganz gut gelungen.
Als ich dann – wie vorhin erwähnt – von Deals in einen anderen Bereich wechselte und neue Aufgaben übernahm, habe ich die Leitung des Netzwerks abgegeben. Ich dachte mir, dass Kolleginnen, die fachlich näher dran sind und täglich mit diesen Themen konfrontiert werden, den Lead übernehmen sollten. Deswegen habe ich das Ganze an eine tolle Nachfolgerin übergeben, die das Thema mit der gleichen Leidenschaft betreibt wie ich damals. Dass es genauso erfolgreich weitergeführt wird, zeigt mir, dass die Gründung die richtige Entscheidung war und dass diese Themen offensichtlich immer noch Bestand haben. Ich fürchte, es wird leider noch sehr lange dauern, bis solche Netzwerke nicht mehr notwendig sind – wenn dieser Bedarf überhaupt jemals ganz verschwindet.“
Laura: Wie nimmst du das im Netzwerk wahr? Du hast es ja eine ganze Weile begleitet. Hast du das Gefühl, dass sich die Frauen, die beigetreten sind und mit denen du interagiert hast, über die Jahre verändert haben – auch was ihr Standing angeht?“
Alke: Ja, ich glaube schon. Gerade für die jüngeren Frauen ist vieles heute zum Glück selbstverständlicher geworden. Ich weiß noch, als ich meine Tochter damals mit einem Jahr in die Kita gegeben habe – das war damals noch keine Selbstverständlichkeit. Viele haben mich gefragt: „Wie kannst du das machen? Sie ist doch noch so klein!“
Besonders die ältere Generation hatte damit wohl große Schwierigkeiten. Damals war das Modell zwar nicht direkt suspekt, aber viele fanden es schräg oder dem Kind gegenüber nicht richtig. Ich bin froh, dass das für mich nie ein Thema war, weil ich selbst nicht anders aufgewachsen bin: Meine Eltern haben mich ebenfalls betreuen lassen, als ich noch sehr klein war, was zu jener Zeit natürlich noch viel unüblicher war. Deshalb war das für mich kein großes Ding, sondern eher normal.
Die jüngeren Frauen heute haben es da ein bisschen einfacher, weil ihr Weg nicht mehr so stark infrage gestellt wird. Wie ich vorhin schon sagte, ist in Hamburg zudem die Betreuungssituation und Infrastruktur zum Teil besser ausgebaut als in anderen Bundesländern. Daher ist es für die Jüngeren heute leichter, Job und Familie zu vereinbaren. Es wird niemand mehr schief angesehen, wenn das Kind mit einem Jahr in die Kita geht – aber eben auch nicht, wenn sich jemand entscheidet, die ersten drei Jahre mit dem Kind zu Hause zu bleiben. Es herrscht mehr Flexibilität in den Köpfen. Es ist heute einfacher, weil es normaler geworden ist und man nicht mehr das Gefühl hat, sich ständig vor seinem Umfeld rechtfertigen zu müssen.
Laura: Das kann ich mir vorstellen. Du hast ja bereits erwähnt, dass es in vielen Aspekten besser geworden ist. Aber welche Hürden siehst du dennoch?
Alke: Also, ich glaube schon: Die größte Hürde, die wir haben, ist, dass das Selbstverständnis in den Familien nach wie vor so ist, dass die Frau sich in den ersten Wochen kümmert – biologisch gar nicht anders möglich, völlig klar. Aber irgendwann kommt ein Zeitpunkt, an dem man sagen muss: Es ist ja keine Selbstverständlichkeit, dass ein Mann in Teilzeit arbeitet.
Was mich manchmal heute noch echt stört, ist: Wenn ein Mann in Teilzeit arbeitet, dann sagen alle: „Oh echt, du arbeitest in Teilzeit? Krass! Finde ich ja cool“ – oder eben nicht cool, je nachdem, mit wem man gerade spricht. Das würde so ja keiner zu einer Frau sagen. Oder wenn ein Mann den Kinderwagen über den Spielplatz schiebt: „Echt, das ist ja toll, dass du unter der Woche nachmittags mit deinem Kind auf dem Spielplatz bist!“ Würde das irgendjemand zu einer Mutter sagen? Im Leben nicht.
Ich glaube, das ist nach wie vor eine echte Hürde. Da würde ich mir persönlich wünschen, dass wir irgendwann in andere Zeiten kommen, in denen es auch für Männer selbstverständlich ist, dass sie sich nachmittags um das Kind kümmern und man sich abwechselt. Ich stelle mit Freude fest, dass es schon Fälle gibt, in denen das so ist, aber die Mehrheit lebt noch ein klassischeres Rollenverständnis – und das ist manchmal schade.
Es geht ja auch nicht nur um die Zeit, die man mit den Kindern verbringt. Das ist eigentlich gar nicht das, was mich an meine Grenzen bringt – dieses „Ich bin nachmittags da“. Es ist eher das ganze Drumherum: Jemand hat Kindergeburtstag, jemand braucht ein Faschingskostüm, jemand möchte verabredet sein, ein Hockeyspiel steht an oder jemand muss zum Reiten. Irgendwas ist immer. Diese ganzen Themen immer „auf der Pfanne“ zu haben, das ist die eigentliche Herausforderung im Alltag, die einen irgendwann erschöpfen lässt.
Als ich vorhin sagte, dass ich vor zweieinhalb Jahren an einem Punkt war, an dem ich mir Hilfe geholt habe, weil ich dachte: „Es wird mir alles zu viel, ich kann das nicht mehr“, da merkte ich schon, dass ich Dinge vergesse. Es war einfach zu viel im Kopf. Alles, was nicht buchstäblich auf meinem Zettel stand, fand einfach nicht statt, weil ich es vergessen hatte. Das ist die eigentliche Herausforderung: dieses ganze Drumherum, das bewältigt werden will.
Laura: Ja, ich stimme dir in allen Punkten total zu. Ich glaube, dass vielleicht gerade solche Folgen, wie wir sie heute aufnehmen, ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sind. Hast du denn zum Abschluss noch einen bestimmten Impuls, den du unseren Hörerinnen heute mitgeben möchtest?
Alke: Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, es ist immer wichtig, an sich selbst zu glauben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Lasst die Dinge auch mal auf euch zukommen. Man sollte nicht in vorauseilendem Gehorsam sagen: „Nee, ich glaube, das wird nichts“ oder „Wenn ich ein Kind habe, kann ich dies nicht“ oder „In Teilzeit kann ich den Job nicht mehr machen“.
Dieser Sprung ins kalte Wasser ist unglaublich erfrischend und tut jedem gut. Am Ende des Tages kann man viel mehr hinkriegen, als man von vornherein denkt. Die Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht: Ich habe immer optimistisch gedacht „Irgendwie wird das schon“ – und am Ende wurde es auch immer irgendwie.
Laura: Das ist eine total schöne Message zum Abschluss, liebe Alke. Vielen, vielen Dank für deine Offenheit, deine Klarheit und deine Impulse. Mir hat es total viel Spaß gemacht, heute mit dir zu sprechen. Das hat mich selbst total inspiriert und motiviert. Ich hoffe, dass wir das auch nach außen tragen können und diese Folge Mut macht, den eigenen Weg zu gehen, Grenzen dabei ernst zu nehmen und sich gleichzeitig nicht unterbuttern zu lassen. Ganz vielen Dank fürs Zuhören an all unsere Hörer:innen und bis zum nächsten Mal!
Alke: Vielen Dank, Laura!
Laura: Ich konnte halten, was ich versprochen habe? Dann teile diese Podcastfolge mit Personen, denen sie auch gefallen könnte. Abonniere unseren Podcast auf den gängigen Plattformen und hinterlasse eine Bewertung. Wir hören uns wieder. Versprochen.