Versprochen.

Versprochen.

Transkript

Zurück zur Episode

Intromusik

Laura (Intro): Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Karriereklang. Du interessierst dich für einen konkreten Job bei PwC Deutschland und möchtest aus erster Hand erfahren, was dich erwartet und was du dafür mitbringen solltest? In dieser kurzen Podcastfolge gibt dir eine Kollegin oder ein Kollege ergänzend zur Stellenanzeige ehrliche Einblicke in das tägliche Doing und die Zusammenarbeit im Team. Versprochen.

Laura: Hi zusammen, heute geht es ja um unser Traineeprogramm Taxation 360 Grad und dafür habe ich Niklas zu Gast. Niklas, du hast unser Traineeprogramm Taxation 360 Grad durchlaufen. Bist heute Associate im Bereich Tax und bereitest dich gerade auf dein Steuerberaterexamen vor. Aber erst mal ganz herzlich willkommen hier im Podcast.

Niklas: Vielen Dank!

Laura: Wie bist du denn eigentlich zu PwC Deutschland gekommen?

Niklas: Nach meinem Bachelor habe ich als Intern angefangen in der Wirtschaftsprüfung und bin dann auch weitergegangen als Werkstudent in der Wirtschaftsprüfung. Und da habe ich halt schon gemerkt, okay, diese Umsatzsteuerthemen und so was und diese übergreifenden Bereiche in Richtung Steuern haben mich schon interessiert. Als ich dann mit dem Master durch war, habe ich mich auf das 360 Grad Programm beworben und bin dann so auch da drin gelandet.

Laura: Ja, richtig schön zu sehen, dass das so eine gute Entscheidung für dich war und dass du im Bereich Tax dann ja auch happy geworden bist. Kannst du deinen Geschäftsbereich einmal ganz kurz erklären, damit wir überhaupt einordnen, worüber wir heute sprechen?

Niklas: Ja, also allgemein Tax, die Steuerabteilung von PwC, die Steuerberatung ist halt dazu da, um von kleinen Mittelständlern auch Privatpersonen bis zu riesigen Weltkonzernen im Prinzip in allen steuerlichen Bereichen und Angelegenheiten zu beraten. Über jedes Fachgebiet würde ich sagen steuerlich hinweg.

Laura: Klingt erst mal total interessant und du hast dir ja das Traineeprogramm Taxation 360 Grad für dich als Start ausgewählt im Bereich Tax. Wieso war das Programm für dich so passend und magst du uns einen kurzen Überblick über den Verlauf geben?

Niklas: Ja, gerne. Das Programm war für mich so passend, weil ich im Studium nur so allgemeines Steuerrecht hatte und das Ganze halt auch sehr theoretisch und ich jetzt noch nicht so richtig viel darüber wusste. Wie arbeitet ein Steuerberater, was macht ein Steuerberater oder eine Steuerberatung und in welchem Bereich gefallen mir welche Aufgaben am besten? Deswegen fand ich die Möglichkeit super, dass man einfach Einblicke in verschiedene Bereiche bekommt. Erst mal ganz unverbindlich und erst mal, um dann auch wenn man sich für irgendeinen Bereich nicht entschieden hat, trotzdem grob zu wissen, was machen die eigentlich?

Laura: Ja, das stelle ich mir auch total hilfreich vor, gerade weil Tax ja auch wirklich bei uns ein riesen Bereich ist. Also kann es ja echt nicht schaden, da alles so ein bisschen zu kennen. Du hast ja im Programm mehrere Fachbereiche als Stationen kennengelernt. Welche Möglichkeiten gibt es hier und wie sieht überhaupt der Verlauf aus?

Niklas: Genau, der Verlauf ist insgesamt über 18 Monate hat man am Anfang drei feste Stationen. Das war bei mir Corporate Tax. Als zweites war es Umsatzsteuer und als drittes waren es die Verrechnungspreise. Zum Schluss hat man dann die Möglichkeit, für drei Monate noch mal eine Station entweder im Ausland zu machen oder als Wahlstation einen komplett fremden Bereichen, einen vierten Bereich auszuwählen oder aber einfach da weiterzumachen, wo man schon war. Es war halt auch super, dass das ja von Anfang an ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist, das heißt, man hat die Sicherheit, auf jeden Fall übernommen zu werden in einen dieser drei bzw vier Fachbereiche und bei mir war es jetzt so, je nachdem wie gut man sich mit den Abteilungen versteht et cetera, wie gut man zusammenpasst, dass man sich dann im besten Fall einfach eine der Stationen aussuchen kann, in der man bleiben möchte.

Laura: Ja, ich finde es auch immer super hilfreich und das gibt einem wirklich irgendwie so eine totale Sicherheit mit dem unbefristeten Arbeitsvertrag. Also man sieht ja an deinem Beispiel, dass du jetzt als Associate bei uns bist und dann gibt es gerade im Bereich Tax ja auch noch weitere Möglichkeiten, wie jetzt zum Beispiel das Examen. Also ich finde, du bist da wirklich ein super Beispiel, für was man auch nach dem Traineeprogramm alles bei uns machen kann. Und weißt du noch, was dir am Programm am besten gefallen hat? Also gerade was auch die Fachbereiche beispielsweise angeht?

Niklas: Also retrospektiv würde ich sagen, insgesamt an dem Programm hat mir gefallen, dass ich dadurch total viele Connections einfach gesammelt hab. Also ich kenn jetzt einfach Leute in jedem Team, in dem ich war und darüber hinaus halt auch und das ist super hilfreich, weil man ganz häufig halt Probleme hat, aus irgendeinem fremden Fachbereich da einfach schon mal einen Ansprechpartner zu kennen. In dem Programm selber würde ich sagen, dadurch, dass ich ja Wirtschaftsrecht studiert habe und gar nicht so klassisch Steuern, also zwar im Schwerpunkt innerhalb von Wirtschaftsrecht hatte, aber nicht wirklich Steuern studiert habe, einfach so ein bisschen ja Perspektive zu bekommen von diesen einzelnen Steuerarten und da auch ein bisschen Fuß fassen zu können. Denn innerhalb dieser fünf Monate hast du halt die Möglichkeit, wirklich erst mal von Grund auf, also von Null anzufangen und dir ein bisschen Wissen anzueignen, einfach erst mal reinzukommen, das zu lernen und dann eben auch diese Basics erst mal zu schaffen. Aber das Ganze halt logischerweise verbunden mit dem tatsächlichen Doing. Also nicht so theoretisch wie in der Uni, sondern eben wirklich zu gucken, was macht eigentlich ein Steuerberater zum Beispiel im Bereich Umsatzsteuer?

Laura: Ja, das stelle ich mir auch gerade zum Start total hilfreich vor, wenn einem ein Traineeprogramm dann wirklich so einen übergreifenden Einblick gibt. Wir möchten natürlich auch so ein bisschen darauf eingehen, welchen Background man haben sollte, was man vielleicht mitbringen sollte. Wie ist es denn bei dir, wenn du auf deine Uni Zeit zurückblickst? Gibt es da vielleicht einen Themenbereich oder eine Vorlesung sogar, die dir heute im Job besonders hilft?

Niklas: Ja, also wie gesagt, ich habe ja Wirtschaftsrecht studiert im Bachelor und dann im Master und ich würde sagen im Bachelor Umsatzsteuer. Das war so das Thema, wo ich sagen würde, davon kann ich oder konnte ich dann im Nachhinein am meisten mitnehmen. Zumindest da irgendwie schon mal das Prüfungsschema gesehen zu haben, zu gucken, wie sind da die Abläufe? Gelandet bin ich ja jetzt am Ende des Tages bei Verrechnungspreisen. Das ist jetzt kein klassischer Uni Schwerpunkt würde ich sagen oder halt eher selten zu wählen. Bei mir zumindest gab es diese Möglichkeit nicht. Nichtsdestotrotz würde ich sagen, das auch das Wissen, was ich mir durch dieses gesamte Wirtschaftsrecht Studium aneignen konnte, also eher so zivilrechtliche Perspektiven etc. sehr sehr hilfreich im Job waren. Denn das was ich wirklich brauche für die Steuerberatung, habe ich eher hier gelernt. Das übergreifende Wissen oder das Wissen, was ich aus der Uni sozusagen mitnehmen konnte und in den Job einbringen konnte. Ich würde sagen, das ist halt wirklich vorteilhaft gewesen.

Laura: Ja, kann ich mir vorstellen. Ich finde es auch total spannend, du hattest ja gerade schon gesagt, dass du selber gar kein klassisches Steuerstudium hattest, natürlich mit dem Schwerpunkt. Aber wie ist es denn bei deinen Kolleg:innen, bei deinem Team? Hast du das Gefühl, dass man auch mit einem anderen Studien-Background ins Programm starten kann?

Niklas: Ja, also ich würd sagen, da haben wir echt alles, was man so haben könnte. Ich glaube, wir haben Mathematiker, wir haben eine Physikerin, wir haben klassisch Leute, die halt Steuern gelernt haben, BWLer und Volkswirte, also komplett quer durch. Leute, die Betriebswirtschaftslehre studiert haben und dann noch mal einen zweiten Master gemacht haben, mit einem Steuerrechtsschwerpunkt. Aber ich würde nicht sagen, dass man jetzt Steuerrecht studiert haben muss als Einstiegshürde, um in das Traineeprogramm zu kommen oder um bei Tax anzufangen, sondern es ist eher ein Add-on oder irgendwas, was man dann noch machen kann, aber keine notwendige Voraussetzung, um sich da zu bewerben.

Laura: Und ich würde sagen, vielleicht gerade für Leute, die jetzt nicht schon seit Jahren mit Steuern arbeiten, ist das Traineeprogramm ja eine totale Chance, weil man halt diesen übergreifenden Einblick bekommt. Also richtig, richtig cool. Jetzt möchten wir natürlich auch so ein bisschen auf unsere Benefits eingehen. Bei uns im Unternehmen steht einem ja eine ich würde sagen recht umfangreiche Palette zur Verfügung. Welches Benefit nutzt du denn persönlich am meisten?

Niklas: Ich würde sagen, am meisten nutze ich auf jeden Fall zwei Sachen. Das ist einmal Urban Sports und einmal das Bike Leasing. Also ich hab mir ein Fahrrad bei über PwC geleast, was dann halt deutlich günstiger ist steuerlich. Und ja, die beiden Sachen benutze ich auf jeden Fall täglich.

Laura: Ja, sehr, sehr cool. Also ich merke, dass da ein großer Sport Fokus ist. Ich bin selber auch ein totaler Urban Sportsclub Fan. Ich würde sagen, ein Benefit bei PwC ist ja tatsächlich auch, in wie viele Richtungen man sich entwickeln kann. Also du hast selber gesagt, du kommst ja ganz ganz ursprünglich aus der Wirtschaftsprüfung, hast dann Taxation 360 Grad gemacht und machst jetzt sogar demnächst ein Steuerberaterexamen. Wo könnte deine Reise bei PwC denn in Zukunft noch hingehen, insbesondere jetzt im Hinblick auf das Examen?

Niklas: Ja, also wenn ich es dann geschafft habe, Steuerberater zu werden, dann kann ich mir gut vorstellen, dass ich diese Steuerberater Tätigkeit dann eben auch als Steuerberater gut verbinden könnte mit dem, was ich momentan sehr viel mache. Dass ist halt vor allem KI Anwendungen und da so im weitesten irgendwie diesen Bereich und das Wissen zusammenzubringen oder diese Möglichkeiten zusammenzubringen, das stelle ich mir halt als große Chance vor. Und da werden mir regelmäßig auch irgendwie die Chancen gegeben, mich da entwickeln zu können. Zum Beispiel, dass ich dafür Zeit bekomme und auch, dass ich die Anwendung zur Verfügung gestellt bekomme durch PwC zum Beispiel in Form von allen möglichen KI Tools, muss man sagen, aber auch von Powerautomate-Anwendungen oder anderen Tech Lösungen, die dann irgendwie Wissen verbinden können.

Laura: Ja, mega mega cool und ich drück dir natürlich die Daumen, dass es klappt mit dem Steuerberaterexamen und wünsch dir allgemein noch ganz viel Erfolg auf deinem weiteren Weg. Vielen, vielen Dank Niklas, dass Du bei der heutigen Folge Karriereklang dabei warst.

Niklas: Danke auch.

Laura: Ich hoffe, dass wir euch Hörer:innen einen guten und vor allem hilfreichen Einblick in das Traineeprogramm Taxation 360 Grad geben konnten. Bewerbt euch gerne einfach über den Button “Jetzt bewerben” in der Stellenanzeige auf unserer Karriereseite. Den Link dazu findet ihr in der Episodenbeschreibung. Das Programm startet übrigens jährlich im April und im Oktober. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und bis zum nächsten Mal.

Laura (Outro): Die Stellenanzeige klingt spannend, aber du erfüllst noch nicht alle Kriterien? Bewirb dich unbedingt trotzdem. PwC ist offen für Kandidat:innen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen. Die Stellenanzeige findest du in der Episodenbeschreibung dieser Podcastfolge oder auf unserer Karriereseite. Viel Erfolg!

Outromusik

Über diesen Podcast

Wir sind vielfältig. Wir sind unverzerrt. Wir überraschen.
Hier geht es um die Sammlung ehrlicher Geschichten. Um private Einblicke in das Leben unserer Kolleg:innen bei PwC, spannende Business Insights und vieles mehr. Eingefangen durch unsere Kollegin Laura. Einmal im Monat. Mittwochs. Versprochen. ►https://jobs.pwc.de/de/de/home

von und mit PwC Deutschland

Abonnieren

Follow us